Leider gibt es für Baumwolle kein Label, das Kinderarbeit in der Lieferkette gänzlich ausschliessen kann. Für die herkömmliche Produktion werden Unmengen von Chemikalien eingesetzt, und auch Fairtrade- und Biobaumwolle sind sehr ressourcenintensiv. Die Textilindustrie animiert die Kundschaft derweil nach dem Prinzip „Fast Fashion“ zum Konsum. Je mehr Menschen sich dem entziehen, desto eher bewegt sich die Branche.

Das können Sie tun

  • Teilen Sie Ihr Wissen: Bewusster Konsum ist ein erster Schritt zur Veränderung. Machen Sie Familie und FreundInnen auf die Probleme in der Baumwollproduktion aufmerksam.
  • Weniger ist mehr: Kaufen Sie Kleidungsstücke und andere Textilien aus Baumwolle in hochwertiger Qualität, damit Sie lange Freude daran haben. Schnäppchen sind oft keine Ladenhüter, sondern extra produzierter Ramsch, der nicht ohne Grund so billig ist. Hinterfragen Sie Gratisgeschenke bei Grossverteilern und Billigstangebote.
  • Fragen Sie nach: Interesse an fair und nachhaltig produzierter Baumwolle ohne Kinderarbeit kostet nichts. Fragen Sie im Laden nach den Produktionsbedingungen und bevorzugen Sie Kleider und Textilien aus biologisch angebauter und/oder fair gehandelter Baumwolle.
  • Wiederverwerten: Benutzen Sie alte T-Shirts als Putzlappen und basteln oder nähen Sie Neues aus gebrauchtem Stoff.
  • Tauschen oder Verschenken Sie nicht mehr passende Kleider innerhalb der Familie oder unter Freunden. Verkaufen Sie Textilien im Internet oder in Secondhand-Shops. Oder machen Sie eine Sachspende an Texaid oder ein Brockenhaus.
  • Unterstützen Sie die Konzernverantwortungsinitiative.

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