Überstunden, mangelnde Sicherheit und schlechte Löhne sind für die Mehrheit der ArbeiterInnen dieser Welt eine harte Realität. In Südafrika werden besonders viele Menschen als TemporärarbeiterInnen ausgebeutet. Solidar kämpft für eine Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen.

Stephen Mwelase arbeitet bei Kellogg‘s in der Nähe von Johannesburg. Die Fabrik produziert Cornflakes für den ganzen afrikanischen Kontinent. Seit dem Jahr 1979 geht Stephen Mwelase durch die Tore der Fabrik. Doch die meiste Zeit nicht als gewöhnlicher Angestellter der Firma: Während insgesamt 39 Jahren wurde er nur temporär beschäftigt.

Dank der Intervention des lokalen Solidar Suisse Partners Casual Workers Advice Office (CWAO), entschied dieses Jahr ein Gericht zu seinen Gunsten und Stephen Mwelase konnte endlich einen fixen Vertrag unterschreiben: Sein Lohn liegt nun bei 73 Rand (5 CHF) statt bei 20 Rand (1.40 CHF) pro Stunde. Und er ist zum ersten Mal in seinem Leben durch Sozialleistungen abgesichert.

Stephen Mwelase ist kein Einzelfall. In Südafrika werden immer noch hunderttausende von ArbeiterInnen über Labour Broker angestellt und damit prekär beschäftigt. Aber auch anderswo werden Arbeits- und Menschenrechte systematisch missachtet. Deshalb ist es so wichtig, dass Solidar Suisse - zusammen mit seinen Partnern vor Ort - unermüdlich für ausgebeutete ArbeiterInnen kämpft.

Bitte unterstützen Sie diesen Kampf mit einer Spende über das Formular oder direkt per E-Banking auf: IBAN CH67 0900 0000 8000 0188 1, Vermerk "Faire Arbeit". Herzlichen Dank!

Foto: Ihsaan Haffejee/New Frame / Video: CWAO

Jetzt spenden

Spenden Decent Work

Donation Amount
Your Information