Im ländlichen Moçambique ist der Zugang zu Trinkwasser eingeschränkt, was zu Krankheiten und Todesfällen führt. Ein Wasserkonsortium von acht Schweizer NGOs geht diesen Missstand mit vereinten Kräften an. Seit 2014 konnte Solidar Suisse den Zugang zu Trinkwasser für über 40'000 Personen sicherstellen und für 600 Personen Latrinen installieren.

Nur drei von zehn Menschen im ländlichen Moçambique haben einen Brunnen in ihrer Nähe. Zwei Stunden und mehr laufen die Frauen, die neben vielem anderen fürs Wasserholen zuständig sind, zur nächsten Wasserquelle. Wegen mangelnder Wartung sind die Brunnen mancherorts kaputt und können nicht mehr betrieben werden. Viele Menschen schöpfen ihr Trinkwasser deshalb aus verschmutzten Tümpeln und Flüssen. Die Folge sind Krankheiten und Todesfälle, z.B. durch Durchfall oder Krokodilangriffe.

Trinkwasser und Hygiene

Sauberes Trinkwasser und bessere Hygiene sind Schlüsselfaktoren für Gesundheit und ein besseres Leben. In den Distrikten Macate (Provinz Manica) und Bárùe (Provinz Sofala) unterstützt Solidar die lokale Bevölkerung und die Distriktregierungen beim Bau neuer und der Reparatur havarierter Brunnen. Ausserdem bilden wir dörfliche Wasserkomitees aus, damit sie die Wasserquellen unterhalten und warten können.  Ausserdem werden Latrinen an Primarschulen gebaut und die Kinder dafür sensibilisiert, die Hände zu waschen, nachdem sie die Latrinen benutzt haben.

Erfolg des Projektes

Mit dem Projekt werden insgesamt 50'000 Personen mit Trinkwasser versorgt, 4'000 Personen haben Zugang zu neuen sanitären Anlagen und 100'000 Menschen werden über Hygienemassnahmen aufgeklärt.Das Projekt wird im Rahmen des Swiss Water & Sanitation Consortium durchgeführt, einem Zusammenschluss von acht Schweizer NGOs, die Wasserprojekte in zehn Ländern Afrikas und Asiens umsetzen.

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Eine Stimme für die Bevölkerung

«Wir müssen deutlich sagen, was wir wollen»

Solidar Suisse engagiert sich in Moçambique dafür, dass die Anliegen der Betroffenen in die Entwicklung einfliessen.