Zwischen dem Jahr 2012 und 2019 unterstützte Solidar Suisse syrische Flüchtlinge im Libanon. Anfangs mit Hilfsgütern und mit dem Bau von Unterkünften und dann mit monatlichen Geld-Transfers zur Deckung der Grundbedürfnisse. Gemeinden im Südlibanon wurden zudem bei der Instandhaltung und Verbesserung ihres Service Publics unterstützt.

Solidar Suisse hat nach dem Ausbruch des Krieges 450 syrischen Flüchtlingsfamilien mit monatlichen Geldbeträgen geholfen. Dank dieser Hilfe konnten Familien selbstbestimmt Güter kaufen, die sie am dringendsten benötigten: Nahrung, Hygieneartikel, Decken, Kleidung, Schul- und Heizmaterial oder die Miete. Solidar Suisse machte sehr gute Erfahrungen in der Durchführung von solchen Cash Projekten. Das Geld direkt den Flüchtlingen zu überweisen, brachte viele Vorteile.

•    Anpassung an die Bedürfnisse – die Familien kennen ihre individuellen Bedürfnisse
•    Stärkung der lokalen Märkte – denn die Flüchtlinge kaufen im Laden um die Ecke ein.
•    Kosteneffizienz – durch geringen logistischen und administrativen Aufwand
•    Bewahrung der Würde – selbstbestimmtes Einkaufen vermittelt ein „Gefühl von Normalität“

Über 1 Million Syrien-Flüchtlinge im Libanon

Die Anwesenheit von 1,5 Millionen Flüchtlingen – was einem Viertel der einheimischen Bevölkerung entspricht – ist eine grosse Herausforderung für den Libanon und setzt den Service Public in den Gemeinden unter enormen Druck. Auch arme libanesische Haushalte leiden unter sich verschlechternden Lebensbedingungen und schwindenden Sozialleistungen. Darum unterstützte Solidar Gemeinden im Südlibanon bei der Reparatur von Schulen und Spitälern oder der Sicherstellung der Wasserversorgung.

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