Der Boom des Goldabbaus in Burkina Faso führt dazu, dass immer mehr Kinder die Schule verlassen, um in den Minen zu arbeiten. Diese Arbeit erweist sich für die Kinder als sehr gefährlich. Solidar Suisse engagiert sich für diese Kinder und eine bessere berufliche Zukunft für sie.

Das Plateau Central, eine der ärmsten Gegenden von Burkina Faso, erlebte in den letzten Jahren einen regelrechten Goldboom. Das Gold ist eine willkommene Einkommensquelle, doch die Art des Goldabbaus schafft neue soziale Probleme. Die Minen werden informell betrieben und locken immer mehr Kinder und Jugendliche an, welche für ein kleines Einkommen die Schule verlassen. Die Arbeitsbedingungen in den Minen sind nicht nur hart, sie sind auch vielfach sehr gefährlich.

Das Einsatzgebiet von Solidar Suisse liegt in der Provinz Kourwégo, wo die Kinderarbeit in den informellen Goldminen besonders verbreitet ist. Das Projekt von Solidar Suisse hat zum Ziel, die lokalen Gemeinschaften, die Minenbesitzer und die Schulen auf die Probleme im Zusammenhang mit den jungen Mineuren zu sensibilisieren. Die lokalen Akteure gehen so gemeinsam gegen Kinderarbeit und die frühzeitigen Schulaustritte vor. Zudem finanziert Solidar Suisse Schulen und Berufsbildungen und schafft so vielversprechendere berufliche Perspektiven für die jungen Menschen in Burkina Faso.

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Geschichte

Gefährliche Arbeit in den Minen

Der 12-jährige Ibrahim arbeitet in einer Goldmine statt in die Schule zu gehen.