Die ILO-Kernarbeitsnormen verbieten Zwangsarbeit und Kinderarbeit, garantieren das Recht Gewerkschaften zu bilden, fordern Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern und untersagen jegliche Form von Diskriminierung.

Diese Kernkonventionen wurden von der ILO als grundlegende und für alle Mitglieder verpflichtende Standards deklariert, selbst wenn sie diese nicht ratifiziert haben. Die Schweiz hat alle acht Konventionen unterzeichnet und ist damit die völkerrechtliche Verpflichtung eingegangen, die Normen in nationales Recht umzusetzen. Auch Schweizer Konzerne müssen diesbezüglich in die Pflicht genommen werden.

Soziale Mindeststandards umfassen ausserdem das Recht auf existenzsichernden Lohn, menschenwürdige und sichere Arbeitsbedingungen, auf geregelte, nicht exzessive Arbeitszeit und eine formelle Arbeitsbeziehung. Diese sind in weiteren elementare ILO-Übereinkommen und Arbeitsnormen festgehalten:

Recht auf einen existenzsichernden Lohn:

Recht auf menschenwürdige und sichere Arbeitsbedingungen:

Recht auf geregelte, nicht exzessive Arbeitszeit:

Recht auf eine formelle Arbeitsbeziehung:

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