Asien ist die Werkbank der Welt: Unsere Kleider, Spielzeuge, Elektronikgeräte oder auch Lebensmittel werden vielfach in asiatischen Ländern hergestellt. Aber zu welchem Preis? Häufig ruinieren ArbeiterInnen ihre Gesundheit, verdingen sich in Zwangsarbeit und haben keinerlei sozialen Schutz. Doch in mancher Fabrik regt sich Widerstand gegen die Ausbeutung. Solidar Suisse unterstützt die Anliegen der asiatischen ArbeiterInnen und hilft ihnen, ihre Rechte einzufordern.

Viele Produkte, die wir kaufen, durchlaufen zahlreiche Produktionsschritte an den verschiedensten Orten dieser Welt, häufig auch in Asien. In diesen globalen Lieferketten werden die Rechte der Angestellten vielfach ignoriert. Obwohl die Gesetze zum Schutz der ArbeiterInnen in asiatischen Ländern vorhanden wären, fehlt es an der effektiven Umsetzung.

Behörden und Arbeitgeber interessieren sich selten für die Lebensverhältnisse der ArbeiterInnen. Und auch westliche Firmen, die ihre Produktionsstätten in den Fernen Osten verlagert haben, kommen ihrer sozialen Verantwortung kaum nach. Als Antwort auf die Missstände reagieren die ArbeiterInnen mancherorts mit Protesten, Streiks, aber auch mit politischen Vorstössen.

Durch die Vernetzung von Basisorganisationen und Gewerkschaften stärkt Solidar Suisse die grenzüberschreitende Lobby- und Aufklärungsarbeit zur Durchsetzung von Arbeitsrechten. Zudem unterstützt Solidar Suisse ArbeiterInnen in Kambodscha und China mit Rechtsberatungen und Weiterbildungsangeboten. Ein wichtiger Partner für diese Arbeit ist die NGO Asia Monitor Resource Center (AMRC), welche die wirtschaftlichen Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die ArbeiterInnen in Asien dokumentiert.

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Hintergrund

Faire Arbeit

Faire Arbeit ist ein Menschenrecht und ein zentraler Faktor zur Armutsbekämpfung. Als Beitrag zu einer gerechten Globalisierung unterstützt Solidar Suisse Projekte, die guten Arbeitsbedingungen förderlich sind.