ALEXANDER RAYO, SOLIDAR-LANDESKOORDINATOR IN NICARAGUA

«Eine Frauenorganisation im nicaraguanischen Waslala begann 2017 mit dem Aufbau von Produktion und Vermarktung von Kakao. Mit dieser Neuausrichtung reagierte die Organisation darauf, dass ihre Mitglieder dringend ökonomische Alternativen brauchten. Solidar Suisse unterstützte die langjährige Partnerorganisation beim Analysieren von Angebot und Nachfrage sowie mit Startkapital, um den KleinbäuerInnen ihren Kakao abzukaufen und ein Lagerhaus umzubauen. Dank einem Abnahmevertrag mit Rittersport profitierten 125 Frauen und 100 Männer von einem sicheren Verkaufskanal für ihren Kakao und konnten ihr Einkommen erhöhen.» 

 

 

 

Simone Wasmann Kampagnenverantwortliche Faire Arbeit 

«Mit einem Artikel zur Fair-Toys-Kampagne in The Guardian (UK) erzielten wir eine enorme Reichweite. Der Artikel wurde über 35’000 Mal geteilt, und die Berichterstattung ging einmal um die Welt: In den USA wurde die Kampagne nicht nur in den grossen Medien CNBC und Newsweek erwähnt, sondern auch auf der Plattform Reddit, auf der nur Artikel erscheinen, die genügend Likes bekommen. Die South China Morning Post berichtete auf Englisch, andere Zeitungsportale brachten Artikel in chinesischen Schriftzeichen.»

 

 
 

 

 

Ana Kudelka, Leiterin Vida sin Violencia in Bolivien

«In Bolivien arbeitet Solidar Suisse mit den Behörden zusammen, damit von Gewalt betroffene Frauen unterstützt werden. Um präventiv gegen Gewalt zu wirken, leisten wir auf Plätzen, in Schulen, Quartieren und auf Märkten Sensibilisierungsarbeit: Zum Beispiel machen wir mit spontanen Theateraktionen auf das Recht auf ein Leben ohne Gewalt aufmerksam und informieren darüber, wo Betroffene Unterstützung finden. So wird vielen Frauen überhaupt erst bewusst, dass sie Gewalt erleben. Das führt dazu, dass sie eher Anzeige erstatten und psychologische und juristische Beratung erhalten.»

 

 

 

 

Qazi Saqib Basir, Solidar-Landeskoordinatorin in Pakistan

«In Pakistan bereitete Solidar Suisse in den letzten zwei Jahren Schulen besser auf mögliche Katastrophen vor. Zunächst wurde festgestellt, welchen Risiken eine Schule ausgesetzt ist: Liegt sie in einem Erdbeben-, Überschwemmungs- oder Erdrutschgebiet? Anschliessend wurden Massnahmen beschlossen und durchgeführt: z. B. die Verlegung von elektrischen Kabeln unter Putz und die Kennzeichnung eines sicheren Evakuierungsortes auf dem Schulgelände. Dank Integration in den Lehrplan und praktischer Übungen wissen LehrerInnen und SchülerInnen.»

 

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