Mittwoch, 28. Februar 2018
Iwan Schauwecker

SP-Nationalrat Carlo Sommaruga soll neuer Präsident der Nichtregierungsorganisation Solidar Suisse werden. Der gewiefte Aussenpolitiker ist bestens vernetzt in Bundesbern und ein ausgewiesener Kenner der Schweizer Entwicklungspolitik. Er wird die Nachfolge von Hans-Jürg Fehr antreten, der die NGO in den letzten zehn Jahren massgeblich prägte.

Der UNO-Menschenrechtsexperte Juan Pablo Bohoslavsky kritisiert in einem Bericht die Schweizer Steuerpolitik gegenüber multinationalen Konzernen. In der vom Bundesrat vorge­schlagenen Form könne die Steuervorlage 17 den Menschenrechten schaden. Der Bericht wurde heute an der 37. Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats in Genf vorgestellt.

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22. Februar 2018
Iwan Schauwecker

Im jüngsten Report des World Justice Project landet Kambodscha auf dem zweitletzten Platz von insgesamt 130 untersuchten Ländern. In den letzten Monaten wurde die wichtigste Oppositionspartei verboten, unabhängige Medien aufgelöst und politische AktivistInnen ins Gefängnis gesteckt. Auch die Arbeit der Solidar-Partnerorganisation CENTRAL wird durch die Regierung erschwert.

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20. Februar 2018
Iwan Schauwecker

Das zentrale Ziel der Entwicklungszusammenarbeit von Solidar Suisse ist soziale Gerechtigkeit. Demokratie und Menschenrechte sind Mittel zu diesem Zweck. Die aktuelle Ungleichheit der Vermögen und das Wohlstandsgefälle zwischen Nationalstaaten zeigt, dass für soziale Gerechtigkeit noch viel zu tun bleibt.

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16. Februar 2018

Cyril Ramaphosa ist der neue Präsident Südafrikas. Seine Karriere begann er als Gewerkschafter. Nelson Mandela hätte Ramaphosa gerne als seinen direkten Nachfolger gesehen, doch der Afican National Congress (ANC) entschied anders. Ramaphosa wurde stattdessen einer der reichsten Männer Südafrikas. Im Jahr 2012 war er Aufsichtsratmitglied des Bergbaukonzerns Lonmin und mitverantwortlich für das Massaker an 34 streikenden Arbeitern in Marikana.

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15. Februar 2018
Iwan Schauwecker

Vor zehn Jahren erklärte der Kosovo seine Unabhängigkeit. Solidar Suisse ist bereits seit 1999 im Land aktiv: Zuerst mit Hilfsgütern und dem Aufbau von Wohnhäusern, dann mit Projekten zur Einkommsensförderung, zur Verbesserung des Gesundheitswesens und zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.

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30. Januar 2018

Wenn ich meinen Nachbarn einen Bünzli finde, wäre es nicht eine gute Lösung, sein Haus in die Luft zu sprengen? Nein? Genauso muten jedoch die Argumente der SRG-GegnerInnen an: Das schweizerische Radio und Fernsehen hat Reformbedarf? Also weg damit. Und zwar mit der No-Billag-Initiative, die am 4. März zur Abstimmung kommt. Sie will die Gebühren für die SRG abschaffen und entzieht dem öffentlichen TV und Radio damit die finanzielle Grundlage (75 Prozent der SRG-Einnahmen stammen aus dem Billag-Topf).

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30. Januar 2018
Fabienne Widmer

Am 29. Januar fand an der ETH Zürich das Forum "From Development of Sports to Sports and Movement Sciences for Development" statt. Neben VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik und Sport war Joachim Merz von Solidar Suisse mit einem Referat zum Erbe der Fifa-WM in Südafrika und Brasilien vor Ort.

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22. Januar 2018
Iwan Schauwecker

Das reichste Prozent der Weltbevölkerung hat im vergangenen Jahr 82 Prozent aller neu erwirtschafteten Vermögen für sich beansprucht. Dies geht aus dem heute durch die Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlichten Bericht „Reward Work, not Wealth“ hervor. Für die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung blieb 2017 gar nichts übrig, um etwas Geld zurückzulegen. Einer der Hauptgründe für diese Ungleichheit ist die Steuervermeidung von Konzernen und Superreichen. Zur Rolle der Schweiz als Tiefsteuerland für Unternehmen organisiert Solidar Suisse am 1. Februar ein Podium mit Oxfam, Alliance Sud und liberalen Fürsprechern.

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