Donnerstag, 6. Juni 2019

Bund und Kantone müssen die Weichen jetzt richtig stellen, wenn die Schweiz die Uno-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung umsetzen will. Dazu gehört nament­lich die nächste "Strategie Nachhaltige Entwicklung" (SNE), die der Bundesrat bis Ende Jahr verab­schieden will. Aber auch die Ziele und Kriterien der internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 müssen auf die Agenda 2030 abgestimmt werden.

Solidar Suisse engagierte sich 2018 mit Erfolg für benachteiligte und unterdrückte Menschen. Die Organisation verzeichnete ein gutes Spendenjahr. Die Tatsache, dass der Umsatz von Solidar Suisse gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent gesunken ist, ist vor allem auf auslaufende Projekte zurückzuführen. Demgegenüber haben projektgebundene Spenden um 21 Prozent und damit auf einen Rekordwert zugenommen, was das Vertrauen der Geldgeber in die Arbeit von Solidar Suisse belegt.

Publishing Date: 
17. Mai 2019
Iwan Schauwecker

Solidar Suisse führt in Burkina Faso mit Unterstützung der EU neu ein Projekt zur Prävention von gewalttätigem Extremismus durch. Dabei wird die langjährige Erfahrungvon Solidar im Bereich der Gemeindeentwicklung und des BürgerInnendialogs genutzt. In Burkina Faso hat sich die Sicherheitslage in den letzten Monaten weiter verschlechtert. Auch der UN-Sicherheitsrat äusserte gestern in einer Erklärung seine Besorgnis über die Entwicklungen in der Sahelregion.

Publishing Date: 
8. Mai 2019
Lionel Frei

Unter dem Motto "Clean Planet, Healthy People: Sound Management of Chemicals and Waste" findet zurzeit die 9. Konferenz zur Rotterdamer Konvention in Genf statt. Die Herausforderungen sind vielfältig und von grosser Tragweite – insbesondere auch für ArbeiterInnen im globalen Süden, wo Asbest nach wie vor eingesetzt wird. Solidar Suisse lobbyiert in Genf zusammen mit AktivistInnen für ein weltweites Verbot von Weissasbest. Einige Staaten verhindern dieses jedoch nach wie vor.

In vielen Ländern – insbesondere in Asien – ist stark krebserregendes Asbest immer noch verbreitet und fordert jährlich über 220‘000 Todesopfer. Die 9. Konferenz der Rotterdamer Konvention, die derzeit in Genf tagt, könnte Weissasbest auf die Liste gefährlicher Chemikalien setzen und damit den weltweiten Handel einschränken. Doch Russland, der wichtigste Produzent von Weissasbest, setzt sich für eine Blockade dieses Prozesses ein. Solidar Suisse, die Unia und andere Opfervereinigungen fordern von den beteiligten Staaten, dass sie sich mit voller Kraft für ein weltweites Verbot von Asbest einsetzen.

Publishing Date: 
29. April 2019
Lionel Frei

Jedes Jahr sterben über 220‘000 Menschen an den Folgen von Asbest. Dennoch wird der gefährliche Baustoff in vielen Ländern ausserhalb Europas weiterhin verwendet, auch weil LobbyistInnen eine weltweites Verbot verhindern. In Partnerschaft mit der Gewerkschaft Unia und einem globalen Netzwerk von AktivistInnen fordert Solidar Suisse die Staaten und insbesondere Russland auf, den Handel mit Asbest zu beenden.

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