Pünktlich zum Kinostart des Disney-Films Frozen II enthüllt der neuste Toys-Report von Solidar Suisse die miesen Arbeitsbedingungen in chinesischen Spielzeugfabriken, in denen auch Merchandise-Artikel rund um die beliebten Filmgeschwister Anna und Elsa produziert werden. So auch der "Frozen II Snow Globe Surprise". Die Spielzeug-Plastikkugeln werden in der Fabrik Kong Xing in Guangdong deutlich unter dem Existenzlohn gefertigt: Die ArbeiterInnen erhalten einen Basislohn von 243 Franken pro Monat. Ein Existenzlohn in China liegt 2019 bei rund 420 Franken. Zwei Drittel aller Spielsachen in Schweizer Läden stammen heute aus China.

Publishing Date: 
11. November 2019

Am 10. November haben Präsident Evo Morales und Vizepräsident Alvaro García Linera ihren Rücktritt bekanntgegeben. Sie haben damit auf die anhaltende politische Krise seit den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom 20. Oktober reagiert. 

Publishing Date: 
1. November 2019
Iwan Schauwecker

Im März 2019 richtete der Tropensturm in Moçambique enorme Zerstörung an. Insbesondere die BäuerInnen in Zentralmoçambique leiden weiterhin unter den Folgen des Sturms. Ihr Saatgut und die Felder wurden in vielen Fällen zerstört. Solidar Suisse hilft aktuell 6'000 Menschen in Dombe und Buzi mit der Verteilung von Saatgut.

Dem amtlichen Wahlergebnis zufolge hat Evo Morales vom «Movimiento al Socialismo» (MAS) die Präsidentschaftswahl in Bolivien bereits im ersten Wahlgang gewonnen. Evo Morales kam auf 47,1%, Herausforderer Carlos Mesa von «Comunidad Ciudadana» auf 36,5%. Damit bräuchte es keine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten.

Publishing Date: 
21. Oktober 2019
Katja Schurter

Die Präsidentschaftswahlen in Bolivien haben im ersten Wahlgang keinen klaren Sieger ergeben. Voraussichtlich wird es zu einer Stichwahl zwischen Amtsinhaber Evo Morales und Ex-Präsident Carlos Mesa kommen.

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7. Oktober 2019

Der Erfolg von Unternehmen wie Uber basiert nicht nur auf technologischer Innovation, sondern auch auf der Umgehung der rechtlichen Pflichten für Arbeitgeber. Weltweit arbeiten inzwischen Millionen von Menschen im Auftrag von Apps – häufig für einen schlechten Lohn und ohne soziale Absicherung. Auch in der Schweiz gibt es immer mehr Gig-ArbeiterInnen, die unter prekären Bedingungen arbeiten. Gewerkschaften setzen sicht dafür ein, dass Uber die Verantwortung als Arbeitgeber wahrnehmen muss. Interview mit Jean Tschopp, Rechtsanwalt bei der Gewerkschaft Unia Waadt.

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