Donnerstag, 6. Dezember 2018
Iwan Schauwecker

450 Millionen Franken geben Schweizer KonsumentInnen vor Weihnachten für Spielzeug aus. Das meiste davon stammt aus China, wo ArbeiterInnen in den Spielzeugfabriken unter massiven Überstunden, Schlafmangel und sehr tiefen Löhnen leiden. Ein minimaler Aufpreis könnte den ArbeiterInnen bereits die Existenz sichern. Doch die menschenunwürdigen Bedingungen gehören weiterhin zum Geschäftsmodell der Markenunternehmen. Dies zeigt der neue investigative Report aus China. Zur Verbesserung der Missstände startet Solidar Suisse heute ein Onlineaktion: Die CEOs der Spielwarenkonzerne werden von KonsumentInnen zur Zahlung von Existenzlöhnen aufgefordert.

Publishing Date: 
22. November 2018
Katja Schurter

Gewalt an Frauen ist immer noch schockierend weit verbreitet. Frauen in Lateinamerika sind besonders von der Gewalt, die vom alltäglichen Machismo bis zu Mord reicht, betroffen. Solidar Suisse geht mit Vida sin violencia in Bolivien seit vielen Jahren erfolgreich gegen Gewalt an Frauen vor. Das Konzept wurde im Rahmen eines Netzwerktreffens in La Paz mit anderen Organisationen geteilt und soll nun noch mehr Frauen in Lateinamerika vor Gewalt schützen.

Publishing Date: 
15. November 2018
Iwan Schauwecker

Moçambique ist bankrott und kann die Schulden zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr abzahlen. Die Regierung hat nun einen neuen Deal mit den Gläubigern abgeschlossen. Ein Grossteil der Staatsschulden geht zurück auf einen Kredit, den die Credit Suisse (CS) für ein dubioses Geschäft für den Aufbau einer staatlichen Hightech-Thunfischflotte eingefädelt hatte. Die Schiffe liegen unbenutzt im Hafen der Hauptstadt Maputo.

Publishing Date: 
15. November 2018
Iwan Schauwecker

Letzte Woche führte die chinesische Regierung an verschiedenen Elite-Universitäten Razzias gegen MarxistInnen durch: Mehrere AktivistInnen, die sich öffentlich für die Rechte und den Schutz von einfachen ArbeiterInnen einsetzen, wurden dabei festgenommen.

Publishing Date: 
8. November 2018
Iwan Schauwecker

El Salvador ist mit 6,4 Millionen EinwohnerInnen das kleinste Land Mittelamerikas. Inzwischen leben mehr als 3 Millionen ausserhalb des Landes, vor allem in den USA. Felix Gnehm, der Direktor von Solidar Suisse, war letzte Woche vor Ort und sah neben Opfern von Gewalt und  „Flüchtlings-Caravanas“ auch viele hoffnungsvolle Junge.

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