25 Mär 20

Die MitarbeiterInnen von Solidar Suisse setzen alles daran, die ärmsten Menschen in unseren Projektländern vor den gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu schützen. Beispiele zu unseren Aktivitäten in Pakistan, Bolivien und Bangladesch.

Wir müssen leider davon ausgehen, dass die Corona-Krise auf unsere Projektländer noch schwerwiegendere Auswirkungen haben wird als auf die Bevölkerung in Europa. Alle unsere Mitarbeitenden, ob in der Schweiz oder in den Projektländern, arbeiten soweit möglich im Homeoffice, um so einen Beitrag gegen die weitere Ausbreitung des Virus zu leisten. Alle internationalen Reisetätigkeiten sind eingestellt. Unsere lokalen Teams sind gut verankert in den nationalen Netzwerken und setzen bereits erste Projekte zusammen mit lokalen Partnerorganisationen um. Unsere Hilfe läuft gerade an, so zum Beispiel in Pakistan, Bolivien und Bangladesch. Unterstützen Sie unsere Hilfe mit einer Spende!

Pakistan: Schutzmasken selber gemacht

Unser lokaler Partner verteilt seit vergangener Woche Seifen und Desinfektionsmittel. Wir informieren die Bevölkerung in Armensiedlungen mit Flugblättern über Gefahren und Schutzmassnahmen um die Auswirkungen einer Virusinfektion so gering wie möglich zu halten. ArbeiterInnen in Nähateliers werden für die Herstellung von Schutzmasken geschult. Das Team nutzt die Masken um sich selbst zu schützen und verteilt die Masken an kranke und besonders gefährdete Menschen.

Bolivien: Gegen häusliche Gewalt

Bis Anfang April gilt in Bolivien eine generelle Ausgangssperre. Solidar Suisse informiert die Bevölkerung via Social Media und lokale Radios über die Präventionsmassnahmen. In dieser Situation ist aber nicht nur das Virus eine Gefahr für die Gesundheit, denn auch die Gefahr von häuslicher Gewalt nimmt in diesen Tagen zu. Bedrohte Frauen können sich via eine Gratis-Telefonhotline melden und beraten lassen.

Bangladesch: Hilfe für ArbeiterInnen und Rohingya

Internationale Modebrands haben in den letzten Tagen Aufträge im Wert von 1.5 Milliarden US-Dollar in Bangladesch storniert. Vier Millionen Menschen in Bangladesch sind in Textilfabriken beschäftigt und riskieren ihr Einkommen in den kommenden Monaten zu verlieren. Dazu kommen die Flüchtlingscamps der aus Myanmar geflüchteten Rohingya. Die Corona-Krise trifft das Land also besonders hart. Wir informieren Rohingya zu Corona-Prävention und bereiten mit unserer lokalen Partnerorganisation Hilfsmassnahmen für die ArbeiterInnen vor.

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