6 Jan 20

Im März 2019 fegte der tropische Zyklon «Idai» über Moçambique hinweg und hinterliess eine Schneise der Zerstörung. Viele Menschen verloren dabei ihr ganzes Hab und Gut. Diesen Menschen hilft Solidar Suisse sowohl rasch mit Nothilfe als auch mit langfristigen Projekten. Diese Verbindung ist auch ein wichtiger Ansatz in der neuen Strategie von Solidar Suisse.

Das Wohlstands- beziehungsweise Armutsniveau hat einen grossen Einfluss auf die langfristigen Folgen von Katastrophen. In der Schweiz können wir auf Versicherungen, Erspartes, staatliche Unterstützung und Arbeit zählen. Doch in den Projektregionen von Solidar Suisse haben die Menschen häufig keine solchen Absicherungen.

Katastrophenprävention verringert Schäden

Auch in Moçambique drehte sich die Armutsspirale nach dem Sturm und den Überschwemmungen rasch weiter nach unten. Nothilfe reicht allein nicht aus: Je besser ein Land wie Moçambique auf Katastrophen vorbereitet ist, desto geringer sind die Schäden. Entwicklungszusammenarbeit ist deshalb sowohl vor wie auch nach Katastrophen wichtig. Solidar Suisse war bereits lange Zeit vor «Idai» vor Ort und unterstützte die Menschen bei einer selbstbestimmten lokalen Entwicklung. Und wir werden auch nach dem Abzug der humanitären ExpertInnen in Moçambique weiter aktiv bleiben.

Wirkungsvolle Verbindung

In der Fachwelt wird gerade intensiv debattiert, wie die Schnittstelle zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Nothilfe effizienter gestaltet werden kann. Auch Solidar Suisse ist gefordert, den sogenannten «Nexus» in den kommenden Jahren wirkungsvoller umzusetzen. In Moçambique haben die beiden Teams der humanitären Hilfe und der Entwicklungszusammenarbeit neue Wege gefunden, ihre Arbeit zum Nutzen der betroffenen Menschen zusammenzuführen und gegenseitig zu verstärken. Diesen Ansatz wollen wir auch in anderen Projektregionen vermehrt zur Anwendung bringen. Mehr Infos über unsere Arbeitsweise und Ziele finden Sie in der neuen Strategie von Solidar Suisse.

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