16 Dez 19

Um Spenden für ihre Projekte zu erhalten, sind gemeinnützige Organisationen wie Solidar Suisse auf eine gewisse Bekanntheit und damit auch auf Werbung angewiesen – normalerweise eine teure Sache. Für die aktuelle Inserat- und Plakatkampagne haben wir uns deshalb sehr bemüht, geeignete Medienpartner zu finden und damit die Kosten so tief wie möglich zu halten.  

Ihnen ist es bestimmt schon aufgefallen: Ob 20 Minuten, Tagesanzeiger oder an Plakatstellen am Bahnhof – Solidar Suisse ist derzeit mit Inseraten und Plakaten weitreichend präsent. Verständlich, dass da Fragen zur Finanzierung aufkommen. Es ist uns darum ein Anliegen aufzuzeigen, wie wir die Kampagne finanzieren. Für einen grossen Teil der Inserat- und Plakatkampagne konnten wir Medienpartner gewinnen, die uns dank ihrer grosszügigen Unterstützung ermöglichten, die Anzeigen gratis zu veröffentlichen. Zu einem kleinen Teil haben wir auch Spendengelder verwendet. Gerne erklären wir Ihnen, weshalb wir das für gerechtfertigt halten.

Ausbeutung erfahrbar machen

Seit Mitte Dezember 2019 läuft unsere Kampagne «DER MENSCH IST KEINE MASCHINE». Dafür hat sich die bekannte Schweizer Schlangenfrau, Nina Burri, meisterhaft und ohne dabei ihre Gesundheit zu gefährden, in Maschinen verwandelt. Mit diesen spektakulären Bildern wollen wir auf die ausbeuterischen Zustände in Fabriken, Baustellen und in weltweit Millionen von Haushaltungen aufmerksam machen. Dort schuften Kinder, Frauen und Männer unter oft prekären und gefährlichen Bedingungen. Häufig opfern sie dabei ihre Gesundheit – und das für einen Lohn, der kaum zum Überleben reicht.

Ohne Werbung keine Spenden

Für gemeinnützige Organisationen wie Solidar Suisse ist Werbung wichtig. Mit Inseraten und Plakaten erhalten wir die notwendige Sichtbarkeit und damit auch jene Spenden, die wir brauchen, um den Kampf gegen die Ausbeutung der Ärmsten auf der Welt fortzuführen. Denn nur wenn uns die Menschen hier in der Schweiz kennen und bereit sind, unsere Arbeit zu unterstützen, können wir unsere Projekte gegen Ausbeutung durchführen.

Transparenz ist uns wichtig

Solidar Suisse geht sorgfältig mit Spendengeldern um. So viele Mittel wie nur möglich fliessen in unsere Projekte. Als ZEWO-zertifizierte Organisation weisen wir die Ausgaben für Werbung und Fundraising transparent in unserem Jahresbericht aus. Aktuell wenden wir 11 Prozent unserer Einnahmen für Werbung und Fundraising auf.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die grosszügige Unterstützung verschiedener Medienpartner, die einen Grossteil unserer Werbung kostenlos ermöglichen.


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