17 Apr 19
Iwan Schauwecker

Nächste Woche findet in Zürich die jährliche Generalversammlung der Credit Suisse statt. Zugleich sind drei VertreterInnen eines NGO-Bündnisses aus Moçambique in der Schweiz. Sie werden im Rahmen von Informationsveranstaltungen in Zürich, Bern und Basel über die Folgen des grossen Kreditskandals in ihrem Land informieren und von der Credit Suisse einen Schuldenerlass fordern. Diese Forderung wird auch von Solidar Suisse in einem offenen Brief an die Credit Suisse bekräftigt.

Drei AktivistInnen aus Moçambique werden nächste Woche über den Kreditskandal und die Aktivitäten der Credit Suisse in Moçambique aus erster Hand informieren. Denise Namburete ist Direktorin von „N’weti“, einer NGO für Gesundheitsfragen. Sie wird aufzeigen, welche Auswirkungen die desolate Finanzlage des Staates auf den Gesundheitssektor in Moçambique hat. Weiter werden Paula Monjane vom CESC (Zentrum für Zivilgesellschaftliche Lernprozesse) und Adriano Alfredo Nuvunga über die Hintergründe des Kreditskandals und den Kampf gegen Korruption in Moçambique berichten.

Sie alle sind Teil des Bündnisses "Budget Monitoring Forum" aus Basisgruppen und NGOs aus Moçambique und fordern von der Credit Suisse eine Annulation der Schulden, welche durch das Kreditgeschäft entstanden sind. Auch zahlreiche Schweizer NGOs haben die Credit Suisse bereits zum Erlass der Schulden aufgefordert. Jedoch bisher ohne Reaktion von Seiten der Grossbank.

Solidar Suisse unterstützt die Infoveranstaltungen als Mitglied der Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika (Keesa)

Zürich | Dienstag 23.April | 19.00 Uhr | Langstrasse 200

Basel | Mittwoch 24.April | 19.00 Uhr | Gewerkschaftshaus | Rebgasse 1 (1. Stock)

Bern | Donnerstag 25.April | 19.30 Uhr | Casa d’Italia | Bühlstrasse 57

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