25 Mär 19
Iwan Schauwecker

Die MitarbeiterInnen von Solidar Suisse treffen in Chimoio Vorkehrungen für die Nothilfe für Moçambique. Die Nothilfe zur Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung im Katastrophengebiet wird in Zusammenarbeit mit Helvetas und mit Unterstützung der Volkshilfe Österreich organisiert. Der Zugang zu den überschwemmten Gebieten ist sehr schwierig. Neben der akuten Notlage ist die Bevölkerung auch von einem Totalausfall der Ernte und mittelfristiger Nahrungsmittelknappheit betroffen.

Viele ländliche Regionen, welche durch den Zyklon „Idai“ verwüstet wurden, sind immer noch von der Aussenwelt abgeschnitten. In Zusammenarbeit mit einer DEZA-Spezialistin für humanitäre Hilfe werden in diesen Tagen die Gebiete ausgewählt, in denen die Nothilfe mit dem Aufbau der Trinkwasserversorgung geleistet werden soll. In Zusammenarbeit mit Helvetas und der Volkshilfe werden neben der Aufbereitung von Trinkwasser auch sanitäre Anlagen in Schulen und Spitälern instand gestellt. Die Hilfe wird voraussichtlich in Buzi Town und Nhamatanda (Provinz Sofala) sowie in Dombe (Provinz Manica) geleistet.

Sturm kurz vor der Erntezeit

Die Überschwemmungen haben nicht nur Hunderttausende von Menschen obdachlos gemacht, sondern auch Landwirtschaftsland und Ernte zerstört. Der Sturm kam kurz vor der Erntezeit im April und hat so dramatische Auswirkungen für die ländliche Bevölkerung. Solidar Suisse prüft in Absprache mit den SpezialistInnen der DEZA , ob und in welcher Weise mit Nahrungsmitteln und Saatgut geholfen werden kann.

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