18 Jan 19
Iwan Schauwecker

8000 SchülerInnen streikten heute in Lausanne gegen die katastrophale Klimapolitk. In Zürich waren es 2000. Hunderte steikten in kleineren Städten. Die jungen Menschen realisieren, dass der fortschreitende Klimawandel ihre Zukunft zerstören wird. Für viele Menschen in den ärmsten Ländern dieser Welt ist der Klimawandel schon heute eine unmittelbare Bedrohung.

Nur wenige Wochen nach dem ersten grossen Klimastreik in Zürich gingen heute erneut Tausende junge Menschen in der ganzen Schweiz auf die Strasse. Die Zielsetzung von null Treibhausgasemissionen bis 2050 wird mit der derzeitigen Politik grandios scheitern. Die jungen DemonstrantInnen fordern daher die Ausrufung des Klimanotstands und eine Politik, die den kompletten Ausstieg aus fossilen Energieträgern bis 2050 in der Schweiz möglich macht.

Solidar Suisse unterstützt als Mitglied der Klima-Allianz Schweiz die Streikenden. Denn der Klimawandel ist in vielen Ländern bereits heute lebensbedrohend. Insbesondere die ärmsten Menschen in den heissesten und trockensten Gebieten dieser Welt werden durch den Klimawandel ihrer Lebensgrundlagen beraubt.

Der Klimawandel erfordert radikale politische Massnahmen und eine umfassende Solidarität mit den Opfern. Die nächsten grossen Klimastreiks in der Schweiz und ganz Europa sind für den 2. Februar angekündigt.

Share buttons Header Mobile

Hintergrund

Klimapolitik

Um eine gerechte und wirksame Klimapolitik zu betreiben, muss die Schweiz ihre Treibhausgas- emissionen bis 2030 um mindestens 60% reduzieren. Dies muss im Inland geschehen.