5 Okt 18
Iwan Schauwecker

Zehntausende von Menschen sind auf Sulawesi obdachlos. Eine Woche nach der Katastrophe sind die Opfer des Erdbebens und des Tsunamis insbesondere auf Trinkwasser und Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Solidar Suisse ist inzwischen mit einem Team in Indonesien und plant den Nothilfe Einsatz.

Die Naturkatastrophe von vergangenem Freitag hat viele Menschen auf Sulawesi um ihr gesamtes Hab und Gut gebracht und mehr als 1‘500 Todesopfer gefordert. Die Überlebenden brauchen dringend Wasser, Essen, medizinische Versorgung und Unterkünfte. Der Zugang zur stark betroffenen Stadt Palu ist allerdings eingeschränkt: Der Flughafen ist nur beschränkt offen und die Regierung hat für AusländerInnen strenge Einreisebestimmungen erlassen.

Erste Nothilfe-Massnahmen

Der Arbeiter-Samariter-Bund, die Partnerorganisation von Solidar Suisse, ist bereits vor Ort und wird in der kommenden Woche mit der Installation von Trinkwasseraufbereitungsanlagen beginnen. Zusätzlich werden Latrinen gebaut, Hygiene Pakete verteilt und die betroffene Bevölkerung für die wichtigsten Hygiene Massnahmen in Krisensituationen sensibilisiert.

Einsatz von Solidar Suisse beginnt

Das Team von Solidar Suisse in Indonesien koordiniert derweil die weiteren Schritte der Nothilfe. Um effektive Nothilfe zu leisten, wird das Team von Solidar Suisse möglichst schnell den Kontakt mit Betroffenen und lokalen Partnerorganisationen aufbauen.

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