Die Vermögen der MilliardärInnen sind im vergangenen Jahr um zwölf Prozent (durchschnittlich 2,5 Milliarden US-Dollar pro Tag) gestiegen, während die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung elf Prozent (durchschnittlich 500 Millionen US-Dollar pro Tag) verloren hat. Dies geht aus dem neuesten „Public Good or Private Wealth“-Bericht der Entwicklungsorganisation Oxfam hervor. Auch in der Schweiz gab es eine weitere Zunahme der Ungleichheit, und die Vermögen der Superreichen sind stark gewachsen. Solidar Suisse engagiert sich gemeinsam mit Oxfam für eine faire Besteuerung von Konzernen und Vermögenden, um die Ungleichheit zu reduzieren.

Publishing Date: 
18. Januar 2019
Iwan Schauwecker

8000 SchülerInnen streikten heute in Lausanne gegen die katastrophale Klimapolitk. In Zürich waren es 2000. Hunderte steikten in kleineren Städten. Die jungen Menschen realisieren, dass der fortschreitende Klimawandel ihre Zukunft zerstören wird. Für viele Menschen in den ärmsten Ländern dieser Welt ist der Klimawandel schon heute eine unmittelbare Bedrohung.

Publishing Date: 
14. Januar 2019
Iwan Schauwecker

Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Solidar Suisse und den lokalen Organisationen in der Region Cabañas im gebirgigen Norden von El Salvador wird nach 18 Jahren abgeschlossen. Solidar konnte insbesondere die Stellung von Frauen und Jugendlichen in der Gegend verbessern und einen funktionierenden Service Public aufbauen.

Publishing Date: 
7. Januar 2019
Iwan Schauwecker

Li Qiang setzte sich in den 90er-Jahren als junger Arbeiter für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in chinesischen Fabriken ein. Im Jahr 2000 floh er in die USA und gründete dort China Labor Watch. Die Organisation mit Sitz in New York hat seither über 100 investigative Recherchen in chinesischen Fabriken durchgeführt, zuletzt die Untersuchung in vier Spielzeugfabriken in Zusammenarbeit mit Solidar Suisse. Wir konnten Li bei der Durchreise in Zürich zu einem Gespräch treffen.

Donnerstag, 6. Dezember 2018
Iwan Schauwecker

450 Millionen Franken geben Schweizer KonsumentInnen vor Weihnachten für Spielzeug aus. Das meiste davon stammt aus China, wo ArbeiterInnen in den Spielzeugfabriken unter massiven Überstunden, Schlafmangel und sehr tiefen Löhnen leiden. Ein minimaler Aufpreis könnte den ArbeiterInnen bereits die Existenz sichern. Doch die menschenunwürdigen Bedingungen gehören weiterhin zum Geschäftsmodell der Markenunternehmen. Dies zeigt der neue investigative Report aus China. Zur Verbesserung der Missstände startet Solidar Suisse heute ein Onlineaktion: Die CEOs der Spielwarenkonzerne werden von KonsumentInnen zur Zahlung von Existenzlöhnen aufgefordert.

Publishing Date: 
22. November 2018
Katja Schurter

Gewalt an Frauen ist immer noch schockierend weit verbreitet. Frauen in Lateinamerika sind besonders von der Gewalt, die vom alltäglichen Machismo bis zu Mord reicht, betroffen. Solidar Suisse geht mit Vida sin violencia in Bolivien seit vielen Jahren erfolgreich gegen Gewalt an Frauen vor. Das Konzept wurde im Rahmen eines Netzwerktreffens in La Paz mit anderen Organisationen geteilt und soll nun noch mehr Frauen in Lateinamerika vor Gewalt schützen.

Publishing Date: 
15. November 2018
Iwan Schauwecker

Letzte Woche führte die chinesische Regierung an verschiedenen Elite-Universitäten Razzias gegen MarxistInnen durch: Mehrere AktivistInnen, die sich öffentlich für die Rechte und den Schutz von einfachen ArbeiterInnen einsetzen, wurden dabei festgenommen.

Seiten

Share buttons Views Header Image

Jetzt aktiv werden