Mittwoch, 10. Juni 2015
Iwan Schauwecker

Der Nationalrat hat massive Einschränkungen beim geplanten Potentatengeldergesetz beschlossen. Die Vorschläge dazu stammten aus der Feder der Anwaltslobby. Solidar Suisse fordert den Ständerat auf, die Entscheidungen des Nationalrates rückgängig zu machen. Das Gesetz wirkt sonst kontraproduktiv.

Freitag, 29. Mai 2015
Caspar Zollikofer

Was vor lauter Korruptionsskandalen gerne vergessen geht: Auf den Baustellen der Stadien für die Fussball-WM 2022 in Katar herrschen katastrophale Zustände. Bauarbeiter werden wie Sklaven behandelt und ihre Arbeitsrechte massiv verletzt. Todesfälle auf WM-Baustellen sind an der Tagesordnung. Anlässlich des FIFA-Kongresses im Hallenstadion Zürich forderten über 200 Aktivist/innen der Gewerkschaft Unia, der NGO Solidar Suisse und der Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) das FIFA-Exekutivkomitee auf, endlich seine soziale Verantwortung wahrzunehmen.

Es kann nicht sein, dass unter der nächsten Präsidentschaft der FIFA weiterhin kein Nachhaltigkeitskodex für die Austragung der Fussball-Weltmeisterschaft existiert. Solidar Suisse hat daher eine Petition für eine sozial gerechte WM lanciert. Diese fordert verschärfte Anforderungen bei Bewerbungen, die Definition sozialer Kriterien für die Vergabe der WM sowie eine Anpassung der Verträge mit den Austragungsstaaten mit entsprechenden Sanktionsmechanismen.

Das Hilfswerk Solidar Suisse blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Das Engagement in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit konnte ausgeweitet und die Kapitalbasis gestärkt werden. Zudem verfügt Solidar Suisse seit letztem Dezember als erste Schweizer Organisation über ein branchenspezifisches Qualitätszertifikat. An der Generalversammlung wurde neben dem Jahresergebnis auch eine Resolution zu Gunsten der syrischen Flüchtlinge verabschiedet.

Solidar Suisse leistet bereits seit einigen Tagen erste Nothilfe in Nepal. Zusammen mit Helvetas gibt Solidar heute zudem ein gemeinsames Projekt bei der Glückskette ein. Dabei bringt Solidar Suisse die langjährige Erfahrung in der Nothilfe nach humanitären Katastrophen und Helvetas die starke Verankerung in der besonders betroffenen Provinz Sindhupalchok eint. Ein solch frühes Zusammengehen von zwei Organisationen ist selten und eine Antwort auf die dramatische Situation vor Ort.

Dienstag, 28. April 2015

Das verheerende Erdbeben in Nepal hat unvorstellbares Leid verursacht. Tausende Menschen sind ums Leben gekommen. Viele sind obdachlos. Solidar Suisse schickt nun einen Spezialisten für humanitäre Hilfe ins Katastrophengebiet und stellt 100‘000 Franken für Sofortmassnahmen zur Verfügung.

Der Syrienkonflikt stellt durch sein Ausmass und durch die Not und Bedürfnisse, die er ausgelöst hat, aussergewöhnliche Anforderungen an die humanitäre Hilfe. Seit dem Beginn des bewaffneten Konfliktes wurden rund 12 Millionen Menschen vertrieben. Um dieser speziellen Situation gerecht zu werden und die Opfer der humanitären Krise nicht im Stich zu lassen, schliessen sich acht Partnerhilfswerke mit der Glückskette zusammen, um auf den Konflikt aufmerksam zu machen und gemeinsam zu Spenden aufzurufen.

Dienstag, 21. April 2015
Iwan Schauwecker
Wenn Menschenrechte und Umwelt durch wirtschaftliche Aktivitäten im Ausland gefährdet sind, stehen auch Konzerne mit Sitz in der Schweiz in der Pflicht: Mit dieser Botschaft lancierte heute eine breite Koalition in Bern die Konzernverantwortungs- initiative. Sie soll dafür sorgen, dass Schweizer Unternehmen den Schutz sozialer und ökologischer Grundrechte verbindlich in ihre Geschäftspraktiken integrieren.
Mittwoch, 15. Oktober 2014

Brasilien zahlt einen hohen Preis für die Fussball-WM. Das zeigt eine Studie von Solidar Suisse: Die WM war mit 13,3 Milliarden Dollar die teuerste aller Zeiten und wurde getrübt von Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen. Die Fifa hingegen wird in Brasilien wohl einen Rekordgewinn einfahren. Um dieser unseligen Entwicklung ein Ende zu setzen, fordert Solidar Suisse die Fifa auf, ihre Verantwortung als Ausrichterin der WM endlich besser wahrzunehmen.

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