Das Hilfswerk Solidar Suisse blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurück. Das Engagement in der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit konnte ausgeweitet und die Kapitalbasis gestärkt werden. Zudem verfügt Solidar Suisse seit letztem Dezember als erste Schweizer Organisation über ein branchenspezifisches Qualitätszertifikat. An der Generalversammlung wurde neben dem Jahresergebnis auch eine Resolution zu Gunsten der syrischen Flüchtlinge verabschiedet.

Solidar Suisse leistet bereits seit einigen Tagen erste Nothilfe in Nepal. Zusammen mit Helvetas gibt Solidar heute zudem ein gemeinsames Projekt bei der Glückskette ein. Dabei bringt Solidar Suisse die langjährige Erfahrung in der Nothilfe nach humanitären Katastrophen und Helvetas die starke Verankerung in der besonders betroffenen Provinz Sindhupalchok eint. Ein solch frühes Zusammengehen von zwei Organisationen ist selten und eine Antwort auf die dramatische Situation vor Ort.

Dienstag, 28. April 2015

Das verheerende Erdbeben in Nepal hat unvorstellbares Leid verursacht. Tausende Menschen sind ums Leben gekommen. Viele sind obdachlos. Solidar Suisse schickt nun einen Spezialisten für humanitäre Hilfe ins Katastrophengebiet und stellt 100‘000 Franken für Sofortmassnahmen zur Verfügung.

Der Syrienkonflikt stellt durch sein Ausmass und durch die Not und Bedürfnisse, die er ausgelöst hat, aussergewöhnliche Anforderungen an die humanitäre Hilfe. Seit dem Beginn des bewaffneten Konfliktes wurden rund 12 Millionen Menschen vertrieben. Um dieser speziellen Situation gerecht zu werden und die Opfer der humanitären Krise nicht im Stich zu lassen, schliessen sich acht Partnerhilfswerke mit der Glückskette zusammen, um auf den Konflikt aufmerksam zu machen und gemeinsam zu Spenden aufzurufen.

Dienstag, 21. April 2015
Iwan Schauwecker
Wenn Menschenrechte und Umwelt durch wirtschaftliche Aktivitäten im Ausland gefährdet sind, stehen auch Konzerne mit Sitz in der Schweiz in der Pflicht: Mit dieser Botschaft lancierte heute eine breite Koalition in Bern die Konzernverantwortungs- initiative. Sie soll dafür sorgen, dass Schweizer Unternehmen den Schutz sozialer und ökologischer Grundrechte verbindlich in ihre Geschäftspraktiken integrieren.
Mittwoch, 15. Oktober 2014

Brasilien zahlt einen hohen Preis für die Fussball-WM. Das zeigt eine Studie von Solidar Suisse: Die WM war mit 13,3 Milliarden Dollar die teuerste aller Zeiten und wurde getrübt von Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen. Die Fifa hingegen wird in Brasilien wohl einen Rekordgewinn einfahren. Um dieser unseligen Entwicklung ein Ende zu setzen, fordert Solidar Suisse die Fifa auf, ihre Verantwortung als Ausrichterin der WM endlich besser wahrzunehmen.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Humanitäre Nothilfe auf den Philippinen, neue Projekte zu fairer Arbeit und erfolgreiche Kampagnen in der Schweiz  - so präsentierte sich das Jahr 2013 für das Hilfswerk Solidar Suisse. Diese Arbeit wurde auch von den SpenderInnen honoriert und drückt sich in einem Spendenzuwachs aus.

Sepp Blatter verpasst einem Strassenhändler eine Blutgrätsche – dies als Höhepunkt eines provokativen Videos mit einigen der bösesten Fouls der Fussballgeschichte.  Damit macht Solidar Suisse auf das Foulspiel der Fifa aufmerksam. Letzte Untat: Die Fifa-Verkaufsverbote rund um die Stadien. Sie berauben Tausende von StrassenhändlerInnen ihres Einkommens. Solidar Suisse fordert die Fifa nun mit einer Protestaktion auf, die Existenzgrundlage der brasilianischen StrassenhändlerInnen zu garantieren.

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