Mittwoch, 27. Januar 2016
Iwan Schauwecker

40 Prozent der Pfannen in Schweizer Küchen stammen aus China. Ein Bericht von Solidar Suisse über chinesische Pfannenfabriken deckt miserable Arbeitsbedingungen auf. Auch Schweizer Hersteller und Händler verkaufen Pfannen, die unter solch unwürdigen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Solidar Suisse fordert Hersteller und Händler auf, die Missstände zu beseitigen.

Freitag, 18. Dezember 2015

Der Schweizer Spielzeugwarenverband soll handeln, damit Spielzeug fair produziert wird. Das fordern 5800 Personen, die innert zweieinhalb Wochen einen Appell von Solidar Suisse unterzeichnet haben. Die Organisation hatte in einem Report auf die unmenschlichen Arbeitsbedingungen bei der Spielwarenproduktion in China aufmerksam gemacht. Am Freitag, 18. Dezember 2015 um 9 Uhr übergibt Solidar Suisse den Appell dem Spielwarenverband. 

Donnerstag, 3. Dezember 2015
Iwan Schauwecker

Der Nationalrat hat heute im Voranschlag des Bundesbudgets 2016 drastische Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit akzeptiert. Damit verpasst er es, dem Raubbau bei den Entwicklungsgeldern einen Riegel zu schieben. Denn in seinem Stabilisierungspro­gramm für 2017-2019 sieht der Bundesrat weitere Einsparungen bei der internationalen Zusammenarbeit vor.

Mittwoch, 2. Dezember 2015
Lionel Frei

An Weihnachten werden dieses Jahr vor allem Lego-Artikel, Puppen und Modellautos verschenkt. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von Solidar Suisse. Jedes zweite verkaufte Spielzeug stammt dabei aus China – und wird unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt, wie eine aktuelle Studie belegt. Mit einem öffentlichen Appell fordert das Hilfswerk nun den Spielwarenverband Schweiz auf, sich für Transparenz, existenzsichernde Löhne und schärfere Kontrollen einzusetzen.

Dienstag, 3. November 2015
Iwan Schauwecker

Das neue Ranking des Financial Secrecy Index zeigt: Der Finanzplatz Schweiz bleibt Weltspitze beim Verstecken von Steuerfluchtgeldern. Für Steuerhinterziehung aus Entwicklungsländern ist das Schweizer Bankgeheimnis besonders attraktiv und weiterhin intakt. Damit gehen armen Ländern dringend benötigte finanzielle Mittel verloren.

Mittwoch, 28. Oktober 2015
Caspar Zollikofer

Zürich, Bern, St. Gallen, Genf und Lugano sind in gut vier Wochen Teil der möglicherweise grössten weltweiten Umwelt-Demo aller Zeiten: Zum Start der Uno-Klimakonferenz in Paris geht die Bevölkerung auf die Strasse, weil der Klimawandel alles gefährdet, was wir lieben. In der Schweiz stellen sich Prominente aus Kultur, Sport, Kirche und Wirtschaft hinter das Anliegen.

Am 27. Oktober wird die Aussenpolitische Kommission (APK) des Nationalrates den Beitritt der Schweiz zur Asia Infrastructure and Investment Bank (AIIB) diskutieren. Mit der AIIB will China eine neue multilaterale Bank gründen. Sie soll auch ein Gegenprojekt zur Weltbank und zur Asian Development Bank sein, bei denen die Schweiz Mitglied ist. Der Beitritt zur AIIB ist entwicklungspolitisch umstritten. Sanjiv Pandita, Direktor des Asia Monitor Resource Center (AMRC), ist als Experte eingeladen, in der APK Stellung zu nehmen.
Montag, 28. September 2015
Iwan Schauwecker
Von den 20 Millionen Syrern und Syrerinnen sind inzwischen 12 Millionen auf der Flucht: 8 Millionen Menschen innerhalb von Syrien und 4 Millionen Menschen in den unmittelbaren Nachbarländern von Syrien, also in der Türkei, in Jordanien und im Libanon. Während „lediglich“ 250‘000 Menschen auf dem Weg sind nach Europa oder bereits in Europa angekommen sind, besteht im Libanon mittlerweile ein Viertel der Bevölkerung aus Flüchtlingen. Die Flüchtlingskrise ist in der Öffentlichkeit wie in politischen Gremien europaweit Thema Nummer 1.
Freitag, 25. September 2015
Iwan Schauwecker
Im Beisein von über 150 Staats- und Regierungschefs, darunter die Schweizer Bundesrätin Simonetta Sommaruga, wird ab heute in New York die Uno-Agenda 2030 für die nachhaltige Entwicklung gefeiert und in Kraft gesetzt. Uno-Mitgliedstaaten, Exponenten der Privatwirtschaft und der Wissenschaft sowie Vertreterinnen der Zivilgesellschaft haben während drei Jahren an der gemeinsamen Agenda gearbeitet.
Mittwoch, 17. Juni 2015
Iwan Schauwecker

Der Ständerat hat die JUSO-Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» deutlich abgelehnt. Bundesrat und offiziöse Experten hatten in der Vorberatung beteuert, es gebe keine Probleme mit Agrarspekulation, obwohl dies selbst Finanzmarktakteure anerkennen. Ebenfalls heute beschloss der Nationalrat, dass im Finanzmarktinfrastrukturgesetz FinfraG Positionslimiten bei Warenderivaten eingeführt werden. Diese Neuerung könnte das Poten­tial haben, dereinst die schädliche Spekulation mit Nahrungsmitteln einzudämmen.

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