Immer mehr Schweizer Gemeinden beweisen Solidarität. Das zeigt das dritte Gemeinderating von Solidar Suisse. Es untersucht, ob die Gemeinden ihre globale Verantwortung wahrnehmen, indem sie sich für Entwicklungsprojekte engagieren und sozial nachhaltig einkaufen. Der erfreuliche Befund: Die Zahl der Bestplatzierten hat sich seit 2013 von 8 auf 12 erhöht. Doch es gibt auch solche, die sich verschlechtert haben. Heute zeichnet Solidar Suisse die besten Gemeinden der Deutschschweiz in Zürich aus.

Vom 11. bis 20. Juli findet das erste High Level Political Forum seit Verabschiedung der neuen «Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung» statt. An diesem hochrangigen Treffen in New York wird die Schweiz neben anderen Ländern ihre Umsetzungspläne für eine nachhaltige Zukunft präsentieren. Alliance Sud, der auch Solidar Suisse angehört, zeigt in einem Schattenbericht, dass die bisherigen Pläne des Bundesrates dem Anspruch der neuen globalen Entwicklungsagenda kaum gerecht werden.

Seit der Verabschiedung des wegweisenden Klimaabkommens in Paris im Dezember 2015 hat der Bundesrat noch keinen kohärenten Plan zu dessen Umsetzung vorgelegt. Die Klimaallianz Schweiz, ein Zusammenschluss von 66 Nichtregierungsorganisationen, legt heute einen ersten, umfassenden Massnahmenplan vor. Darin werden verschiedene politische Instrumente vorgeschlagen, mit welchen die Schweiz die in Paris eingegangenen Verpflichtungen zum Schutz der Menschheit vor der sich anbahnenden Klimakatstrophe erfüllen kann.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Der Nationalrat verzichtet auf allzu drastische Kürzungen bei der Entwicklungszusammen­arbeit. Trotzdem werden die Entwicklungsausgaben der Schweiz von knapp über 0.5% des Nationaleinkommens auf 0.48% sinken. Anträge zur Zweckentfremdung der Entwicklungs­hilfe für asylpolitische Belange fanden in der heutigen Abstimmung keine Mehrheit.

Mittwoch, 1. Juni 2016
Iwan Schauwecker

Solidar Suisse blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurück. Insbesondere die Programme zugunsten der syrischen Flüchtlinge im Libanon und der Erdbebenopfer in Nepal haben zu einem grösseren Spendenaufkommen geführt. Um auch in Zukunft qualitativ hochstehende Entwicklungszusammenarbeit zu leisten und Menschen in humanitären Notlagen zu unterstützen, sprechen sich die Mitglieder von Solidar Suisse klar gegen die angedrohte Sparrunde bei der Entwicklungszusammenarbeit aus.

Freitag, 22. April 2016
Iwan Schauwecker

Heute Abend wird Bundesrätin Doris Leuthard bei der UNO in New York das Pariser Klimaabkommen unterzeichnen. Mit der historischen Pariser Einigung sind zurecht hohe Erwartungen verbunden. Umso enttäuschter sind die über 60 in der Klima-Allianz zusammenge­schlossenen Schweizer Organisationen, dass die Bundesrätin ohne Klimaplan zur Unterzeichnung des Abkommens abgereist ist. Die Klima-Allianz benennt die wichtigsten Punkte, wo die Schweizer Klimapolitik dringenden Handlungsbedarf hat.

Seiten

Solidar Suisse informiert

Eva Geel

Kontakt für Medien

Deutschschweiz
Eva Geel, Leiterin Kommunikation
Tel:+41 (0)44 444 19 43
Mobile:+41 (0)79 430 82 22
E-Mail: eva.geel@solidar.ch