Donnerstag, 25. Februar 2021
Lionel Frei

Solidar Suisse bezog 2019 in einem Report Position für die Konzernverantwortungsinitiative. Daraufhin kam der Verdacht auf, die Organisation habe weitere Bundesgelder missbräuchlich für politische Kampagnen verwendet. Zwei unabhängige externe Untersuchungen durch renommierte Wirtschaftsprüfungsfirmen zeigen jetzt: Das ist nicht der Fall – es wurden keine weiteren Verfehlungen festgestellt.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Zum 30. Jubiläum des legendären Berichts zur menschlichen Entwicklung (Human Develop­ment Report HDR) geht das UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) der Frage nach, was es wirklich braucht, um die menschliche Entwicklung für alle zu ermöglichen. Die neuen Indi­katoren berücksichtigen auch die Umweltbelastung und den Ressourcenverbrauch auf na­tionaler Ebene, nehmen aber mit der Weltwirtschaft verflochtene Länder wie die Schweiz zu wenig in die Pflicht.

Die neuste Untersuchung von Solidar Suisse in einer Mattel-Spielzeugfabrik in China zeigt, dass sexuelle Belästigung für die Arbeiterinnen ein gravierendes Problem ist. Obwohl der Spielzeugkonzern Mattel die Barbie-Puppe seit 2015 als Modell für die Emanzipation der Frau vermarkten will, tut das Unternehmen bisher nichts, um die zahlreichen Übergriffe in den Fabriken zu unterbinden.  

Die Nationalrätin Isabelle Chevalley unterstützt einen Radiosender in Burkina Faso, der einen Bericht mit Falschaussagen über die Arbeit von Solidar Suisse produziert hat. Das Dokument mit dem Titel "Rapport de Solidar, réalité ou mensonge“ übernimmt Zitate von Isabelle Chevalley, ohne dies zu erwähnen. Der Bericht ist journalistisch unseriös und voller Plagiate aus Zeitungsberichten. Solidar Suisse bedauert, dass die Gegnerschaft der Konzernverantwortungsinitiative mittels Fake News unsere Studie zu Kinderarbeit in Burkina Faso verunglimpft.

Ein Dokument mit dem Titel "Rapport de Solidar, réalité ou mensonge", produziert vom burkinischen Radiosender Tan Konnon, wurde kürzlich verschiedenen Schweizer Medien zugespielt. Dieses Dokument enthält irreführende Informationen darüber, wie wir unsere Recherche zu Kinderarbeit auf Baumwollfeldern in Burkina Faso durchgeführt haben. Der Radiosender wird von Isabelle Chevalley (glp) gesponsert. Diese Politikerin ist auch sehr präsent in der Kampagne gegen die Konzernverantwortungsinitiative und sie hat die Arbeit von Solidar Suisse bereits mehrfach verunglimpft. Solidar Suisse bedauert, dass unser Image mit Unwahrheiten und unbegründeten Anschuldigungen geschädigt werden soll.

Die Mitglieder von Solidar Suisse wählten gestern in einer schriftlichen Abstimmung Sabin Bieri, Tamara Funiciello und Reto Wyss neu in den Vorstand der Entwicklungsorganisation. Solidar Suisse stärkt ArbeiterInnen im globalen Süden und leistet Nothilfe nach Katastrophen. So etwa in Moçambique, wo Solidar Suisse 2019 nach dem Tropensturm «Idai» intervenierte oder mit gewerkschaftlicher Aufbauarbeit für TextilarbeiterInnen in Kambodscha.

Mittwoch, 30. September 2020

Zum internationalen «Decent Work Day» am 7. Oktober macht Solidar Suisse gemeinsam mit Fashion Revolution auf die Situation von NäherInnen im globalen Süden aufmerksam. Die Fashion Revolution Aktivistin Corinna Mattner wird während 10 Stunden vor dem Zara Store in Zürich nähen. In einer Dauerperfomance, die dem Arbeitsalltag in den Textilfabriken nahe kommt, wird sie Gesichtsmasken für die PassantInnen produzieren.

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