Mittwoch, 20. September 2017

Der Vorstand von Solidar Suisse hat Barbara Burri und Felix Gnehm als neue Co-Direktion der Entwicklungsorganisation Solidar Suisse gewählt. Barbara Burri war zuvor als Leiterin Stab und Felix Gnehm als Leiter der internationalen Programme von Solidar Suisse tätig. Die beiden treten per 1. Dezember 2017 die Nachfolge von Esther Maurer an.

Freitag, 15. September 2017
Iwan Schauwecker

Der Bundesrat hat heute seine Botschaft zur Konzernverantwortungsinitiative veröffentlicht. Obwohl er Menschenrechtsverletzungen durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz als Problem bezeichnet, setzt er weiterhin auf freiwillige Massnahmen. Die Erfahrung zeigt aber, dass Freiwilligkeit ein wenig effektives Mittel für Konzernverantwortung ist. Solidar Suisse wird die Bevölkerung im Hinblick auf die Volksabstimmung weiter auf dem Laufenden halten und die Notwendigkeit der Initiative aufzeigen.

​Der Bundesrat kommt in seiner Botschaft zur Anti-Menschenrechtsinitative der SVP zu einem klaren Schluss: Die Annahme der Initiative würde den Menschenrechtsschutz gefährden, zu einer grossen Rechtsunsicherheit führen und der Schweiz massiv schaden. Als Mitglied der NGO-Koalition "Schutzfaktor M" begrüsst Solidar Suisse die klar ablehnende Haltung des Bundesrates.

Montag, 22. Mai 2017
Katja Schurter

Eine knappe Mehrheit der Finanzkommission des Nationalrats verlangt schon wieder Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Diese soll zukünftig noch weniger als 0,5 Prozent des Nationaleinkommens betragen. Das Vorhaben schadet der Schweiz letztlich selbst.

Solidar Suisse blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück. Erfreulicherweise konnte bei den freien Spenden und Legaten das hohe Niveau des Vorjahres gehalten und die Kapitalbasis der Organisation weiter gestärkt werden. In einer Resolution fordern die Mitglieder von Solidar Suisse soziale und ökologische Vergabekriterien bei der öffentlichen Beschaffung. Das entsprechende Gesetz wird zurzeit im Parlament diskutiert.

Die drei Hilfsprojekte der Stadt Zürich und des Hilfswerks Solidar Suisse im Libanon erreichen ihre Ziele. Die Direkthilfe entlastet die libanesischen Gemeinwesen. Das Brunnen-Projekt steht kurz vor dem Abschluss, das Gesundheitszentrum ist bereits instandgesetzt und die Schule renoviert. Das zeigte letzte Woche ein Delegationsbesuch vor Ort.

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