Die Verharmlosung von Kinderarbeit schadet nicht nur den betroffenen Kindern, sondern auch der wirtschaftlichen Entwicklung ganzer Länder. Solidar Suisse macht trotz Widerständen auf prekäre Kinderarbeit aufmerksam und setzt sich vor Ort für positive Veränderungen ein, auch in Burkina Faso.

Die Nationalrätin Isabelle Chevalley unterstützt einen Radiosender in Burkina Faso, der einen Bericht mit Falschaussagen über die Arbeit von Solidar Suisse produziert hat. Das Dokument mit dem Titel "Rapport de Solidar, réalité ou mensonge“ übernimmt Zitate von Isabelle Chevalley, ohne dies zu erwähnen. Der Bericht ist journalistisch unseriös und voller Plagiate aus Zeitungsberichten. Solidar Suisse bedauert, dass die Gegnerschaft der Konzernverantwortungsinitiative mittels Fake News unsere Studie zu Kinderarbeit in Burkina Faso verunglimpft.

Ein Dokument mit dem Titel "Rapport de Solidar, réalité ou mensonge", produziert vom burkinischen Radiosender Tan Konnon, wurde kürzlich verschiedenen Schweizer Medien zugespielt. Dieses Dokument enthält irreführende Informationen darüber, wie wir unsere Recherche zu Kinderarbeit auf Baumwollfeldern in Burkina Faso durchgeführt haben. Der Radiosender wird von Isabelle Chevalley (glp) gesponsert. Diese Politikerin ist auch sehr präsent in der Kampagne gegen die Konzernverantwortungsinitiative und sie hat die Arbeit von Solidar Suisse bereits mehrfach verunglimpft. Solidar Suisse bedauert, dass unser Image mit Unwahrheiten und unbegründeten Anschuldigungen geschädigt werden soll.

Die Mitglieder von Solidar Suisse wählten gestern in einer schriftlichen Abstimmung Sabin Bieri, Tamara Funiciello und Reto Wyss neu in den Vorstand der Entwicklungsorganisation. Solidar Suisse stärkt ArbeiterInnen im globalen Süden und leistet Nothilfe nach Katastrophen. So etwa in Moçambique, wo Solidar Suisse 2019 nach dem Tropensturm «Idai» intervenierte oder mit gewerkschaftlicher Aufbauarbeit für TextilarbeiterInnen in Kambodscha.

Mittwoch, 30. September 2020

Zum internationalen «Decent Work Day» am 7. Oktober macht Solidar Suisse gemeinsam mit Fashion Revolution auf die Situation von NäherInnen im globalen Süden aufmerksam. Die Fashion Revolution Aktivistin Corinna Mattner wird während 10 Stunden vor dem Zara Store in Zürich nähen. In einer Dauerperfomance, die dem Arbeitsalltag in den Textilfabriken nahe kommt, wird sie Gesichtsmasken für die PassantInnen produzieren.

Gemeinsam mit Solidar Suisse und weiteren zehn Partnerhilfswerken konnte die Glückskette in Nepal mehr als 1,3 Millionen Menschen mit rund 28,8 Millionen Franken direkt und indirekt unterstützen. Fünf Jahre nach dem verheerenden Erdbeben zeigt eine unabhängige Evaluation, dass diese Hilfe den Bedürfnissen der betroffenen Bevölkerung entsprach. Die Befragten sind zudem überzeugt, dass die Unterstützung aus der Schweiz ihre Lebenssituation nachhaltig verbesserte.

Seiten

Solidar Suisse informiert