Donnerstag, 21. Dezember 2017
Iwan Schauwecker

Solidar Suisse ist die erste Organisation der Schweiz, die von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) mit einem Gütesiegel für Entwicklungszusammenarbeit zertifiziert wurde. Im Vergleich zur Erstzertifizierung im Jahr 2014 konnte Solidar Suisse die Ergebnisse um satte 38% steigern. Insbesondere die Umsetzung der neuen Strategie hat zur qualitativen Verbesserung der Arbeit von der Organisation beigetragen.

Sonntag, 26. November 2017

Zwei von drei in der Schweiz verkauften Spielsachen kommen aus China. Eine verdeckte Recherche in chinesischen Fabriken zeigt, wie die Rechte der ArbeiterInnen grob missachtet werden. Gefährliche Chemikalien, bis zu 140 Stunden Fliessbandarbeit und mangelnde Hygiene gehören zum Weihnachtsgeschäft, wie heimlich aufgenommene Fotos belegen. Um die Eltern und die Kinder über die Arbeitsbedingungen aufzuklären und den Druck auf die Spielwarenkonzerne zu erhöhen, verteilt Solidar Suisse bei Strassenaktionen in Zürich, Bern und Basel ein Fair Toys-Magazin, das spannende Einblicke in die Welt der Spielsachen liefert.

Freitag, 29. September 2017
Iwan Schauwecker

Solidar Suisse leistet für die aus Myanmar vertriebenen Rohingya Nothilfe in Bangladesch. Für sofortige Hilfsmassnahmen werden 50'000 Franken zur Verfügung gestellt und weitere Spenden gesammelt. In Kooperation mit der deutschen Arbeiterwohlfahrt (AWO) werden Flüchtlinge südlich von Cox’s Bazar mit dem Nötigsten versorgt.

Freitag, 15. September 2017
Iwan Schauwecker

Der Bundesrat hat heute seine Botschaft zur Konzernverantwortungsinitiative veröffentlicht. Obwohl er Menschenrechtsverletzungen durch Konzerne mit Sitz in der Schweiz als Problem bezeichnet, setzt er weiterhin auf freiwillige Massnahmen. Die Erfahrung zeigt aber, dass Freiwilligkeit ein wenig effektives Mittel für Konzernverantwortung ist. Solidar Suisse wird die Bevölkerung im Hinblick auf die Volksabstimmung weiter auf dem Laufenden halten und die Notwendigkeit der Initiative aufzeigen.

​Der Bundesrat kommt in seiner Botschaft zur Anti-Menschenrechtsinitative der SVP zu einem klaren Schluss: Die Annahme der Initiative würde den Menschenrechtsschutz gefährden, zu einer grossen Rechtsunsicherheit führen und der Schweiz massiv schaden. Als Mitglied der NGO-Koalition "Schutzfaktor M" begrüsst Solidar Suisse die klar ablehnende Haltung des Bundesrates.

Montag, 22. Mai 2017
Katja Schurter

Eine knappe Mehrheit der Finanzkommission des Nationalrats verlangt schon wieder Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit. Diese soll zukünftig noch weniger als 0,5 Prozent des Nationaleinkommens betragen. Das Vorhaben schadet der Schweiz letztlich selbst.

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