Mittwoch, 20. März 2019
Iwan Schauwecker

Solidar Suisse leistet Nothilfe für die Opfer des Sturms und der Überschwemmungen in Moçambique. Für sofortige Hilfsmassnahmen stellt Solidar Suisse 100'000 Franken zur Verfügung und sammelt weitere Spenden. Die Nothilfe wird vor Ort mit dem Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe (SKH) und der Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) koordiniert. Solidar Suisse ist bereits seit vielen Jahren mit Entwicklungszusammenarbeit in Moçambique engagiert.

Der Tropensturm «Idai» hat in Moçambique grosse Zerstörung angerichtet: Womöglich wurden über 1000 Menschen getötet und Hunderttausende sind derzeit obdachlos. Die öffentliche Infrastruktur ist stark beschädigt und zahllose Felder und Brunnen wurden durch die Hochwasser zerstört. Der Landeskoordinator Jorge Lampião, der den Sturm in der Küstenstadt Beira miterlebte: „Ich habe in meinem Leben noch selten eine solche Naturgewalt erlebt. Die Schäden in unserem Projektgebiet sind riesig.“

Solidar Suisse aktiviert Nothilfefonds

Solidar stellt sofort 100'000 Franken für die Nothilfe zur Verfügung und sammelt weitere Spenden. Die Hilfe wird in einer ersten Phase für die Reparatur der Trinkwasserversorgung und für die Desinfektion von Wasser zur Seuchenprävention verwendet. Die weiteren Schritte der Nothilfe werden vor Ort mit dem SKH und der DEZA geprüft und koordiniert. Auch die Glückskette wird die humanitäre Hilfe in Moçambique mit einer Spendenaktion unterstützen.

Langjährige Erfahrung in Moçambique

Solidar Suisse ist in den betroffenen Provinzen bereits viele Jahre mit Entwicklungsprojekten aktiv. In den letzten fünf Jahren hat Solidar Suisse mit dem Bau von Brunnen den Zugang zu Trinkwasser für über 50'000 Personen ermöglicht. Joachim Merz: Programmverantwortlicher bei Solidar Suisse für Moçambique sagt: „Wir sind froh, dass wir dank unserer langjährigen Arbeit in der Bevölkerung breit abgestützt sind und sehr gute Beziehungen zu den lokalen Behörden haben. Das ist ein entscheidender Vorteil für eine schnelle und effektive Umsetzung der Nothilfemassnahmen.“

Mehr Informationen: Joachim Merz, Projektverantwortlicher Moçambique, 044 444 19 86 

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