Sonntag, 12. Februar 2017

Die Entwicklungsorganisation Solidar Suisse begrüsst den heutigen Entscheid zur Unternehmenssteuerreform. Mit ihrem Nein haben die StimmbürgerInnen der Black Box USR III und einer verschärften Tiefsteuerstrategie auf Kosten der Ärmsten eine Absage erteilt.

Im Vorfeld der Abstimmung hatte Solidar Suisse den ruinösen globalen Steuerwettbewerb und seine schädlichen Konsequenzen mit dem Videoclip „Black Box III“ thematisiert.

Die Instrumente der Unternehmenssteuerreform – Patentbox, zinsbereinigte Gewinnsteuer und weitere Steuerabzüge – befeuern eine Tiefsteuerstrategie und dienen damit der globalen Verschiebung von Konzernprofiten in die Schweiz. In den armen und ärmsten Ländern, also dort, wo ein Teil dieser Gewinne erwirtschaftet wird, fallen dadurch wichtige Steuereinnahmen weg. Mit der Unternehmenssteuerreform hätte die Schweiz diese ungerechte Steuerpraxis auf Kosten der Ärmsten weiter ausgebaut.

Solidar Suisse zeigt sich erfreut über das Abstimmungsergebnis und wird sich weiterhin für soziale Gerechtigkeit weltweit einsetzen – ein Thema, das momentan fast täglich an Brisanz zulegt.

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