Noch immer ist China Weltmeister in der Spielwarenproduktion. In der Schweiz stammen zwei von drei Spielzeugen von dort. Doch die Erfüllung von Kinderträumen ist begleitet vom Elend und der Ausbeutung von FabrikarbeiterInnen. Das zeigt auch unsere jüngste verdeckte Recherche von Juni bis Oktober 2019, wenn für das Weihnachtsgeschäft produziert wird.

Unser Toys-Report 2019 zeigt erneut folgende Missstände in den Fabriken:

  • Fehlende Existenzlöhne: Der Mindestlohn reicht nicht für ein anständiges Leben.
  • Massive Überstunden
  • Mangelhafter Arbeitsschutz: Kein Sicherheitstraining und keine Schutzkleidung beim Einsatz von Chemikalien
  • Unwürdige Lebensbedingungen: Überfüllte Schlafsäle und unhygienische sanitäre Anlagen
  • Keine arbeitsrechtliche Vertretung
  • Diskriminierung und sexuelle Belästigung von weiblichen Arbeiterinnen

Die untenstehenden Bilder stammen von unseren Undercover-Recherchen und verdeutlichen die Probleme in den Betrieben. Die Fotos wurden in den Fabriken Wah Tung, Jetta und Lovable in der Provinz Guangdong aufgenommen und zeigen die Arbeit und die prekären Lebensumstände der ArbeiterInnen.

>> Zum Toys Report 2019


Miserable Arbeitsbedingungen

FabrikarbeiterInnen Wah Tung

Ein Schlafsaal der Arbeiter und Arbeiterinnen

Schlafsaal Wah Tung

Ermüdung zwischen der Arbeit

Kantine Jetta - Erschöpfung nach der Arbeit
Jetta - Erschöpfung nach der Arbeit

Arbeitsbedingungen und Produkte

ArbeiterInnen in chinesischer Spielzeugfabrik Lovable
Schleich Spielzeug Lovable
Schleich Spielzeug Lovable

Prekäre Lebensumstände

Nasszellen Lovable

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